

Im Gegensatz zum gelegentlichen Spielpartner geht der Dom mit dem Zweitsub eine feste Beziehung ein, die der zum Erstsub gleicht oder zumindest nahe kommt. Der Zweitsub teilt mit dem Dom Vertrauen, Nähe und Intimität, die zu einem Spielpartner so nicht zustande kommen kann. Oftmals hat der Zweitsub auch zum Erstsub eine intime Beziehung, die über das bloße Spielen hinausgeht - solches mag häufiger unter weiblichen Subs vorkommen. Seltener lebt der Zweitsub mit dem Dom und dem Erstsub zusammen.
Die Gründe für das Zusammentreffen einer solchen Konstellation sind verschieden.
Im Allgemeinen gibt es eine Art von "Hierarchie" unter den Subs. Der Erstsub gibt sein Einverständnis zur Person des Zweitsubs; er bestimmt, wie weit die Beziehung zwischen Dom und Zweitsub geht und wie eng sie wird. Für das Funktionieren einer solchen Dreier- ( oder Vierer- oder Fünfer-) Beziehung ist es wichtig, dass jeder der Beteiligten die Spielregeln einhält und weiß, wo seine Grenzen sind.
Soweit die Theorie. Und nun zur Praxis. Gehen wir von der Konstellation aus, dass der Zweitsub vom gleichen Geschlecht ist wie der Erstsub. Dommes suchen sich vielleicht gern ein weibliches Pendant zu ihrem männlichen Erstsub. Die Konstellation "Männlicher Dom plus zwei weibliche Subs" dürfte aber die am häufigsten vorkommende sein.
