Expedition ins BDSM-Reich

Die Gattung der SMler zählt zu den wenigen, die den Biologen bis heute Rätsel aufgeben. Betrachten wir die geheimnisvollen Geschöpfe etwas genauer, zeigen sich uns erstaunliche Wesensarten und Lebensweisen.

Wir bezeichnen zwei Arten von SMlern: Die dominanten und die devoten SMler. Hinzu kommt eine weitere Art, eine Zwitterform, der Switcher. Man unterscheidet den SMler von der Gattung der Vanillas, mit welcher nur geringe Übereinstimmungen bestehen.

LiebeslebenAnders als in der Natur üblich findet eine Vereinigung zwischen Artgenossen nicht statt: Das dominante Männchen sucht im allgemeinen nach einem devoten Weibchen, das dominante Weibchen nach einem devoten Männchen. Öfter findet eine Verbindung mit Switchern statt.

Nur in Ausnahmefällen geben sich SMler mit Vanillamännchen und -weibchen ab, da eine Verbindung zwischen den Gattungen selten von dauerhaftem Erfolg gekrönt ist. Allerdings empfinden hin und wieder Vanillas so großes Interesse an der Gesellschaftsform der SMler, dass sie sich den Gepflogenheiten dieser Gattung anpassen und in ihre Gruppe aufgenommen werden.

Das devote Weibchen

Der Hauptwesenszug des devoten Weibchens besteht aus seiner Unterwürfigkeit. Da auch Vanillaweibchen zum Zwecke der Paarung des Öfteren einen Hang zur Folgsamkeit an den Tag legen, ist das devote Weibchen nicht ohne weiteres von diesem zu unterscheiden. Erst im Kontakt mit dem dominanten Männchen ist das devote Weibchen imstande, seiner Natur nachzugeben und zeigt sich freiwillig in demütiger Haltung.

Das devote Männchen

Beobachtet man das devote Männchen auf freier Wildbahn, scheint es sich zunächst in nichts von seinen nahen Verwandten gleichen Geschlechts zu unterscheiden. Allenfalls fällt dem Betrachter ein gewisser Sanftmut, eine Weichheit auf, die man bei dominanten und Vanillamännchen nicht findet, so dass man das devote Männchen vereinzelt fälschlicherweise der Spezies des schwulen Männchens aus der Gattung der Homosexuellen zurechnet. Das dominante Weibchen ist instinktiv in der Lage, das devote Männchen zu erkennen.

Das dominante Weibchen

Die Unterschiede in den Wesensmerkmalen zum devoten oder Vanillaweibchen sind offensichtlich. Das dominante Weibchen ist angriffslustiger, steckt selten zurück und weiß sich durchzusetzen. Anders als das dominante Männchen führt das Weibchen seine Herrschaft über das devote Männchen eher subtil aus, sofern es sich der Hingabe seines Männchens sicher sein kann. Vanillamännchen empfinden das dominante Weibchen teils als bedrohlich, teils als anziehend.

Das dominante Männchen

Ihm ist die Autorität über das devote Weibchen in die Wiege gelegt. Sein Platz als Alphatier in der Hierarchie seines Rudels, welches aus einem oder mehreren Weibchen bestehen kann, ist unbestritten. Er genießt Vorrechte wie das Recht zur Paarung und die ausschließliche Kontrolle über die Verfügbarkeit des devoten Weibchens. Das dominante Männchen verfügt über ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein, was zur Folge hat, dass seine Dominanz auch auf Vanillas Wirkung zeigt.

 
 
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